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"JUNGE WILDE - EXPRESSIVE MALEREI IM BERLIN DER 80ER JAHRE" Mit Werken aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank

Die Ausstellung vom Oktober 2022 bis 26. März 2023 im Barlach Kunstmuseum Wedel widmet sich den sogenannten „Neuen Wilden“, jener jungen deutschen Künstler:innengeneration, die Anfang der 1980er-Jahre die figurative Malerei wieder aufleben ließ. Expression statt Intellekt, Bildlichkeit und Erzählung statt Minimalismus – in den Werken der „Neuen Wilden“ ist ein Aufbruch in die Sphären des individuellen Empfindens und der Selbstdarstellung zu spüren.
Leitgedanke der Kunstsammlung der Berliner Volksbank ist von jeher „Bilder vom Menschen“. Als Hauptleihgeberin dieser Ausstellung präsentiert sie zahlreiche Positionen der „Neuen Wilden“, die einen idealen Fundus für die Werke einer Künstler:innengeneration bilden, deren Erfolgsgeschichte inzwischen zu einem kunsthistorischen Mythos wurde.

Vertreten sind unter anderem Arbeiten von Elvira Bach, Luciano CasteIli, Christa Dichgans, Hartwig Ebersbach, Rainer Fetting, FRANEK, Dieter Hacker, Martin Heinig, Thomas Hornemann, Karl-Horst Hödicke, Brian Kelly, Bernd Koberling, Markus Lüpertz, Helmut Middendorf, A.R. Penck, Barbara Quandt, Salomé und Bernd Zimmer.

Die Ausstellung im Dieselkraftwerk Cottbus (Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst) zeigt vom 18.12.2022 bis zum 19.02.2023 Werke von 18 Künstlerinnen aus der DDR mit 20 Leihgaben der Kunstsammlung der Berliner Volksbank.

In den 1980er-Jahren machten in der DDR vielfach Künstlerinnen auf sich aufmerksam, die veränderte Perspektiven von Kunst in kritischer Betrachtung gesellschaftlicher Zustände ausdrückten. Die Hinterfragungen staatlicher Politik sowie die offensiv formulierte Haltung nach der Autonomie des Künstlersubjektes und deren Arbeit wurden zum Ausdruck gebracht. Künstlerinnen rückten den weiblichen Körper, oft auch den eigenen, in den Fokus. Sie entwickelten spielerische und zugleich pointierte Bildreflexionen weiblicher Identitäten und deren Selbstinszenierungen.

Ausgestellt werden Tina Bara, Annemirl Bauer, Ellen Fuhr, Angela Hampel, Ingrid Hartmetz, Sabine Herrmann, Uta Hünniger, Christa Jeitner, Helga Paris, Núria Quevedo, Christine Schlegel, Cornelia Schleime, Gabriele Stötzer, Erika Stürmer-Alex, Ulla Walter, Karla Woisnitza, Ruth Wolf-Rehfeldt und Doris Ziegler.

Nach Stationen in Aschaffenburg und Erfurt zeigt die Kunsthalle Rostock vom 11.12.2022 bis 19.02.2023 die Ausstellung „Wolfgang Mattheuer und Markus Matthias Krüger. Unter blauen Himmeln“. Die Schau rückt die Landschaftsmalerei der beiden Künstler in den Fokus.
Der romantischen Tradition genauso verpflichtet wie dem kritischen Realismus, hat Mattheuer (1927 – 2004) ein umfangreiches Werk in der Landschaftsmalerei geschaffen. Er zählt zu den „Vätern“ der Leipziger Schule. In der Ausstellung trifft er auf die stimmungsvollen Landschaften des Leipziger Malers Markus Matthias Krüger (*1981), dessen magischer Realismus das ideale Landschaftsbild hinterfragt.